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Wie wirkt der Inhaltsstoff von Sildenafil Citrate ( Viagra )?
Sildenafil Citrate ( Viagra ) wird zur meistens zur Behandlung von Impotenz (erektile Dysfunktion) eingesetzt.
Die Ursachen von Impotenz sind sehr vielfältig. Bei Männern ab 50 Jahren sind es meistens andere Erkrankungen, wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck. In diesen Fällen ist die Impotenz ein wichtiges Frühwarnzeichen für diese Erkrankungen. Sie sollten dann auf jeden Fall einen Arzt konsultieren und diese Krankheiten vorrangig behandeln lassen. In etwa 30 Prozent aller Fälle ist eine Impotenz psychisch bedingt.
Besonders häufig kommt dies in der Altersgruppe ab 35 Jahre vor..
Eine Erektion des männlichen Geschlechtsorganes beruht auf einem raschen Bluteinstrom in den Schwellkörper des Gliedes.
Dazu muss eine Erweiterung der Aterien stattfinden. Dies ist jedoch nur möglich bei gleichzeiger Erschlaffung der umliegenden Muskulatur.
Bei einer sexuellen Stimulation wird dazu der Botenstoff Stickstoffmonoxid freigesetzt. Dadurch wird ein weiterer Botenstoff aktiviert. Hierbei handelt es sich um den Botenstoff cGMP. Durch diesen Vorgang erschlaffen die Muskelzellen im Schwellkörper des Gliedes und ermöglichen somit den Bluteinstroum und die Erektion.
Um eine Erektion abzubauen wird der Botenstoff cGMP über ein Enzym ( Phosphodiesterase 5 - DE-5) abgebaut. Erst dadurch wird ein Blutausfluss ermöglicht.
Tadalafil ist ein sogenannter PDE-5-Hemmer. Das Enzym Phosphodiesterase 5 wird blockiert. Somit bleibt wesentlich mehr cGMP im Umlauf, die Muskelentspannung wird verstärkt und die Erektion verbessert.
Auf Grund dieser Wirkungsweise wirkt Sildenafil Citrate ( Viagra ) nur bei einer sexuellen Erregung des Mannes.
Da es keine luststeigernde Wirkung hat kann keine Erektion erzwungen werden.
Männer nehmen eine Tablette ca. 1 Stunde vor dem gewünschten Geschlechtsverkehr ein.
Die Wirkung hält bis zu 5 Stunden an.
Anwendungsgebiete von Sildenafil Citrate ( Viagra )
• Impotenz ( erektile Dysfunktion )
Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen!
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Sehleistung und somit das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr und/oder bei der Bedienung von Maschinen negativ beeinflussen.
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und/oder zum Bedienen von Maschinen negativ beeinträchtigt wird.
Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Kontraindikation)?
• Erblich bedingte Erkrankungen der Netzhaut (Retina) des Auges, bei der die Funktion und die Strukturen der Zellen zu Grunde gehen.
• Gleichzeitige Behandlung mit weiteren potenzfördernden Medikamenten
• Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
• Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
• Patienten, die zu Dauererektionen (Priapismus) neigen oder deren Penis anatomisch deformiert ist sollten das Medikament nur mit Vorsicht anwenden. Eine Dauererektion muss sofort ärztlich behandelt werden, sonst können Gewebsschäden und Potenzverlust die Folge sein.
• Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
• Schwere Leberfunktionsstörungen
• Vorsicht bei Magen-Darm-Geschwüren
Schwangerschaft und Stillzeit
• Für Frauen nicht indiziert
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
• Kopfschmerzen
• Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush)
• Sehstörungen (Gelegentlich)
• Überreizbarkeit des Magens. Sie ist gekennzeichnet durch Völlegefühl, Magendruck und vorzeitigem Sättigungsgefühl, Sodbrennen, Oberbauchschmerzen, Übelkeit und selten auch Erbrechen. (Gelegentlich)
• Verstopfung der Nase (Gelegentlich)
• Schmerzhafte, behandlungsbedürftige langandauernde Erektion (Priapismus) (Selten)
Wechselwirkungen
Die Wirkung von Medikamenten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Nitrate oder NO-Donatoren beinhalten, kann stark ansteigen. Eine gleichzeitige Einnahme kann zu starkem Blutdruckabfall mit Kollaps führen. Daher dürfen Patienten mit diesen Herz-Kreislauf-Medikamenten Sildenafil nicht anwenden.
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Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden nur klinisch bedeutende Informationen aufgeführt. Die Beschreibung ist neutral und basiert auf der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten FACHINFORMATION. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Präparates dar. Sie ersetzen auch nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
* Die Illustrationen dienen nur grafischen Zwecken. |